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„Weggewiesen 1938 – Vom Gestern ins Heute geholte Schicksale jüdischer SchülerInnen am Realgymnasium Wien 7“

11.03.2010 16:00 — 18:00

Über den Holocaust sprechen. Eine Veranstaltungsreihe des Jüdischen Museums Wien und von www.erinnern.at. Die Veranstaltungen finden im Jüdischen Museum Wien, Dorotheergasse 11, 1010 Wien statt. Koordination: Hannah Landsmann (Jüdisches Museum, www.jmw.at)
Martin Krist (www.erinnern.at)


Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer aller Schultypen und Unterrichtsfächer sowie an alle, die daran interessiert sind, dass Jugendliche sich mit dem Holocaust auseinander setzen.
In dieser Reihe soll auf neue Möglichkeiten der Vermittlung eingegangen, aber auch bereits Bewährtes dargestellt werden. Es werden Unterrichtsmaterialen präsentiert, Projekte und Unterrichtsmodelle von einzelnen Schulen vorgestellt sowie konkrete Vermittlungsangebote des Jüdischen Museums gezeigt.

Donnerstag, 11.03.2010, 16:00 – 18:00

„Weggewiesen 1938 – Vom Gestern ins Heute geholte Schicksale jüdischer SchülerInnen am Realgymnasium Wien 7“

 

Präsentation eines Projektes des RG 7, Kandlgasse, und des daraus resultierenden Buches „Weggewiesen 1938“, herausgegeben von Vera K. Cerha (AHS-Lehrerin, RG 7) und Christopher Treiblmayr (Institut für Geschichte, Universität Wien).

Das im Löcker-Verlag erschienene Buch beschäftigt sich mit den Schicksalen von 19 im Jahr 1938 vertriebenen ehemaligen jüdischen SchülerInnen des Wiener Gymnasiums in der Kandlgasse. Im Rahmen einer 3-jährigen Projektarbeit entstand eine aus sehr persönlichen und sehr berührenden Briefen und E-Mails zusammengesetzte „Geschichte“ dieser Menschen.

Die Publikation enthält darüber hinaus wissenschaftliche Beiträge von Brigitte Bailer, Eva Blimlinger und Renate Göllner.

Im Zusammenhang mit der Buchvorstellung lesen SchülerInnen und LehrerInnen aus dem Brief- und E-Mailwechsel. Außerdem wird eine von den SchülerInnen erarbeitete Gedenkpräsentation gezeigt. Umrahmt wird die Veranstaltung von Chansons,  unter anderem aus der Feder des Schriftstellers und Komponisten Georg Kreisler, der ebenfalls zu den 19 Vertriebenen gehörte.

Gesang und Klavier: Matthias Kofler und Johanna Ziegler

Moderation: Renate Burtscher 



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